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Geschichte der Photovoltaik

Solarenergie in Deutschland / Vorteile

An der Wärme, die die Sonnenenergie spendet, haben die Menschen sich vermutlich seit Urzeiten erfreut. Die Entdeckung der Tatsache, wie wichtig die Photovoltaik („Photo“ bedeutet Licht, „Volt“ elektrische Spannung) für die Energiegewinnung einmal sein würde, lässt sich hingegen genau zurückverfolgen.

Bereits im Jahre 1839 gelang dem Franzosen Alexandre Edmond Becquerel (* 24. März 1820 in Paris; † 11. Mai 1891 ebenda) die Entdeckung des lichtelektrischen Effekts, bei dem Photonen sichtbar aus einem negativ geladenen Metall Elektronen herausschlagen. Obgleich diese Entdeckung mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, sollte es noch bis 1954 dauern, bevor die Entwicklung in Richtung Solarenergie, wie wir sie heute kennen, einen weiteren großen Schritt machte.

Gerald Pearson und Calvin Fuller gelang es, gemeinsam mit Daryl Chapin die erste Solarzelle auf Siliziumbasis zu entwickeln, die auch in der Industrie Verwendung fand. Ihr Wirkungsgrad betrug damals etwa fünf Prozent. Zum Einsatz kam die Photovoltaik ab 1958, zunächst im Weltall bei US-Satelliten, später Stück für Stück auch auf der Erde.

In den 1970ern begann man erstmals, räumlich abgelegener Forschungseinrichtungen mit Hilfe von Solarstrom zu versorgen; 1982 ging in Kalifornien/USA das erste Solarkraftwerk zur Stromerzeugung ans Netz und 1983 das erste deutsche von AEG auf Pellworm.

Mit der Verbreitung der Nutzung von Sonnenenergie sanken entsprechend auch die Modulpreise. Ab diesem Zeitpunkt begann auch die vermehrte Nachfrage bezüglich Solaranlagen für den Eigenbedarf in Deutschland. Diese Entwicklung machte gesetzliche Regelungen rund um die Photovoltaik nötig.

1990 trat entsprechend das Stromeinspeisegesetz in Deutschland in Kraft, das es jedem Bürger möglich machte, in Eigenregie eine Anlage zu besitzen und den damit erzeugten Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Seit dem Jahr 2000 existiert nun das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), das das Stromeinspeisegesetz ablöste und eine höhere Vergütung für eingespeisten Solarstrom festlegt.

Mit der 2004 beschlossenen EEG-Novelle begann ein regelrechter Solarboom in nahezu allen deutschen Bundesländern. Nicht nur immer mehr Firmen, sondern auch Privatleute entscheiden sich seitdem für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage – mit wachsender Begeisterung und steigendem Erfolg. Einer aktuellen Studie zufolge, die das Ingenieurbüro für neue Energien (IfnE) im Auftrag des Bundesverband Solarwirtschaft realisiert hat, kann ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt bis zu 50 Prozent des Strombedarfs jährlich mit einer hauseigenen Solar-Anlage decken.

 
 

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