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Stiftung Warentest nimmt Bauleistungsversicherungen unter die Lupe

Unter den sinnvollen Bauversicherungen fällt nach Auffassung der Verbraucherzeitschrift Stiftung Warentest auch die Bauleistungsversicherung.
Stiftung Warentest nimmt Bauleistungsversicherungen unter die Lupe

Denn diese bewahrt den Bauherrn vor den finanziellen Risiken, die sich während der Bauzeit am Rohbau infolge unvorhersehbarer Gefahren ereignen. Zu diesem Zweck haben die Experten 21 Angebote untersucht und dabei festgestellt, dass Preise und Leistungen teils deutlich auseinandergehen.

Bauleistungsversicherung gleicht Schäden am Bauwerk aus

Eine Bauleistungsversicherung stellt für Bauherren eine wichtige Absicherung dar. Sie tritt dann ein, wenn sich unvorhersehbare Bauschäden ereignen - beispielsweise infolge Materialfehler, Vandalismus oder Unwetter.

Stürzt etwa aufgrund eines Sturms die Baugrube ein oder wird infolgedessen das Dach abgedeckt, können hohe Kosten entstehen. Mit einer Bauleistungsversicherung sind Bauherren auf der sicheren Seite.

Diese kommt allerdings nicht für jeden Schaden auf:

  • Keinen Versicherungsschutz dürfen Sie etwa dann erwarten, wenn das Bauunternehmen Insolvenz anmeldet oder sich ein Diebstahl auf Materialien erstreckt, die noch nicht fest eingebaut waren.
  • Das Brandrisiko fällt zudem in den Verantwortungsbereich einer Feuer-Rohbauversicherung.

Die Ergebnisse von Stiftung Warentest verdeutlichen, dass es darüber hinaus jedoch einige weitere Leistungsunterschiede gibt.



Welche Leistungen die Bauleistungsversicherung umfassen sollte

Achten sollten Sie etwa darauf, dass Sie im Falle eines Schadens nicht zu tief in die eigene Tasche greifen müssen. Zwar sieht fast jeder Tarif eine Selbstbeteiligung vor, wobei diese allerdings zwischen 0 und 250 Euro schwankt.

Von Vorteil ist es, wenn zusätzliche Aufräumkosten mitversichert sind, sollte die Versicherungssumme im Schadenfall nicht ausreichen. Weil zudem in vielen Fällen der Schadenherd erst ermittelt werden muss, ist es erfreulich, wenn der Versicherer auch Schadensuchkosten abdeckt.

Umfasst die Bauleistungsversicherung zudem auch Kosten für Baugrund und Boden, so kommt diese für den Neukauf von Erde auf, sollte diese im Anschluss an einen Bodenaushub infolge starker Regenfälle weggeschwemmt worden sein. Außerdem geben die Tarife unterschiedliche Fristen vor, innerhalb derer das Bauvorhaben beendet sein muss.

Bei manchen Versicherern ist es ferner möglich, gegen einen geringen Mehrbeitrag auch das Feuerrisiko zu vereinbaren.

Darüber hinaus haben die Prüfer von Stiftung Warentest auf die Mitversicherung folgender Schadenfälle geachtet:

  • Schäden an der Photovoltaikanlage (wichtig ist, dass deren Wert in der Bausumme berücksichtigt wurde
  • Schäden durch Leitungswasser und Sturm an vorzeitig fertiggestellten Teilen des Bauwerks
  • Glasbruchschäden bis zum Bauende (nicht nur bis zum fertigen Einsatz)
  • Verlust durch Diebstahl von mit dem Gebäude fest verbundenen Bestandteilen

Diese Tarife sind besonders empfehlenswert

Den größten Leistungsumfang bieten dem Test nach die Angebote der AXA (Tarif Exklusiv), der Basler sowie der Württembergischen an.

Diese beinhalten alle oben genannten Leistungen und sehen eine hohe Entschädigungsgrenze von 10.000 Euro für Schadensuchkosten, zusätzliche Aufräumkosten sowie Kosten für Grund und Boden vor.

In allen drei Fällen können Sie ferner gegen einen Mehrbeitrag von 0,30 bis 0,36 Euro je 1.000 Euro Bausumme das Feuerrisiko einschließen. Im Modellbeispiel wurden Bausummen von 50.000, 150.000 sowie 250.000 Euro zugrunde gelegt.

Alle drei Anbieter sehen zwar eine Befristung des Bauvorhabens auf zwei Jahre vor, wobei Sie diese im Bedarfsfall gegen Mehrbeitrag verlängern können.

Die günstigsten Bauleistungsversicherungen für Bauprojekte im Wert von 250.000 Euro bieten mit einer Einmalprämie von unter 200 Euro die WGV, Grundeigentümer sowie die BGV Badische an.

geschrieben am 13.07.2017 um 09:00 Uhr.
 
 

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