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Grundeigentümer Versicherung führt neue Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht ein

Seit April diesen Jahres bietet die Grundeigentümer-Versicherung VVaG eine neue Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht "Pro Domo" mit deutlich erhöhten Versicherungssummen an.
Grundeigentümer Versicherung führt neue Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht einErhältlich ist dieser Versicherungsschutz, der gerade für Eigentümer unbebauter Grundstücke sowie für Vermieter ein Muss ist, in zwei Produktvarianten.

Darüber hinaus sieht die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht nunmehr die Mitversicherung zusätzlicher Risiken und die Erhöhung bestimmter Entschädigungsgrenzen vor. Berücksichtigt werden ferner Risiken, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht bestanden.



Unterschiedliche Versicherungssummen und Einschluss der Forderungsausfalldeckung

Kunden haben mit der neuen "Pro Domo" die Wahl zwischen verschiedenen Deckungssummen. Zur Auswahl stehen 10, 15, 25 sowie 50 Millionen Euro. Wählbar sind diese Versicherungssummen sowohl in der Produktvariante "Kompakt" wie auch im "Hausverwalterkonzept (HVK)". Eingeschlossen gilt die Forderungsausfalldeckung für Mietsachschäden und sonstige Schäden durch Dritte.

Vermieten Sie beispielsweise ein Einfamilienhaus und beschädigt ein Fremder versehentlich Grundstücksbestandteile, z.B. Zaun oder Antennenanlage, können Sie die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht der Grundeigentümer-Versicherung in Anspruch nehmen. Diese stellt den Fremden so, als ob er über dieselbe Versicherung wie Sie verfügen würde.

Voraussetzung ist, dass der Dritte selbst keine Haftpflichtversicherung besitzt und zahlungsunfähig ist. Die Zahlungsunfähigkeit muss durch einen vollstreckbaren Vergleich oder ein rechtskräftiges Urteil vor einem deutschen Gericht festgestellt worden sein. Die Höchstentschädigung für die Forderungsausfalldeckung beträgt 100.000 Euro.

Bauherren auf der sicheren Seite

Als mitversichert gilt im Rahmen der neuen Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht auch das Bauherrenrisiko bis 100.000 Euro. Sofern Sie in Eigenregie bauen, haben Sie für Eigenbauleistungen von bis zu 100.000 Euro Versicherungsschutz.

Eingeschlossen ist zudem die Haftung als Bauleiter. Dies ist wichtig, zumal Sie als Bauleiter für eventuelle Versäumnisse - etwa im Rahmen Ihrer Überwachungspflichten - unmittelbar haftbar gemacht werden können.

Darüber hinaus ist auch Ihre Verkehrssicherungspflicht aus der Unterhaltung einer Photovoltaikanlage und der Einspeisung abgedeckt. Je nach Tarifvariante darf sich die Leistung der Anlage auf höchstens 10, 15 oder 25 Kilowatt peak (kWp) belaufen. Zu den Highlights des Tarifs zählt zudem die Absicherung von Schäden an fremden Sachen, die gepachtet, geliehen oder gemietet sind.

Absicherung für später eintretende Risiken

Im Laufe der Zeit können neue Risiken entstehen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht vorhersehbar waren. Diesem Umstand trägt die Grundeigentümer-Versicherung mit ihrer neuen Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht Rechnung. Demnach gilt für Risiken, die sich erst nach Abschluss des Vertrags neu ergeben, ab sofort Versicherungsschutz. Für diese Vorsorgeversicherung stellt der Versicherer bis zu 10 Mio. Euro bereit.
  • Neu sind Mehrkosten durch den Ausfall des Hausmeisters,
  • die Einbeziehung künftiger Leistungsverbesserungen
  • sowie der Einschluss des Gewässerschadenrisikos für Öltanks im Keller.
  • Wird eine dritte Person mit der Betreuung des Anwesens betraut, so gilt diese ebenfalls als mitversichert.
  • Die persönliche Haftung im Rahmen der Tätigkeit des Eigentümers oder Verwalters im Interesse einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist ebenfalls eingeschlossen.

Was die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht kostet:

  • Für den Einstiegstarif verlangt die Grundeigentümer Versicherung bei einer Mindestversicherungssumme von 10 Mio. Euro einen Beitrag von 32,94 Euro, sofern es sich um ein Einfamilienhaus handelt.
  • Bei einer Deckung von 25 Mio. Euro werden 43,80 Euro erhoben.
  • Bei mehreren Gewerbeeinheiten ist ein Volumenrabatt vorgesehen.
  • Nachlässe gibt es ferner bei der Vergabe des Winterdienstes an Fremdfirmen, einer Laufzeit von drei Jahren sowie bei weiteren Versicherungsverträgen.
geschrieben am 18.07.2017 um 08:26 Uhr.